Kinder von Prämien befreien!

Kinder sind die Zukunft und gleichzeitig die Armutsfalle Nummer eins. Den unterschiedlichen Bedürfnissen der heutigen Familienmodelle muss Rechnung getragen werden. Die Krankenkassenprämien belasten die Familien mit mittleren und tiefen Einkommen. Um diese zu entlasten, braucht es eine Befreiung der Kinder von den Prämien und eine Erhöhung der Prämienverbilligung. Die zu tief angesetzten Richtprämien müssen auf die effektiven kantonalen Durchschnittsprämien erhöht werden. Ich setze mich ein für unentgeltliche Krankenversicherung für Kinder, Erhöhung der Prämienverbilligung und für Familien- / Ergänzungsleistungen für einkommensschwache Familien (Steuergutschriften statt Steuerabzüge)


Die Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Bildung ist einerseits Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitmarkt und anderseits auch Werkzeug zur Bewältigung von Problemen und Hindernissen in allen Lebenslagen. Eine hochstehende Bildung muss für alle Menschen gesichert sein, unabhängig ihrer sozialen Herkunft. Deshalb müssen wir die integrative Kraft der Schule stärken - Chancengerechtigkeit darf kein leeres Schlagwort bleiben.


Armut in der Schweiz ist ein Skandal!

In der Schweiz verfügen 3 % der privaten Steuerpflichtigen über gleichviel steuerbares Nettovermögen wie die übrigen 97 %. Gleichzeitig können laut Caritas rund eine Million Menschen ihre Existenz nicht aus eigener Kraft sichern und etwa 250 000 Kinder leben in armen Haushalten. Das ist ein Skandal. Es braucht deshalb eine Steuerpolitik, die den sozialen Ausgleich garantiert. Und die Mindestlohn-Initiative ist die richtige Antwort auf den Lohndruck. Jüngste Forschungen zeigen, dass Mindestlöhne zu höheren Gehältern und mehr Beschäftigung führen, weil marktmächtige Firmen die Löhne nicht mehr unbegrenzt drücken können. Und die Forderung nach Mindestlöhnen ist nichts Exotisches. In Europa sind Mindestlohnregelungen verbreitet. 20 von 27 EU-Staaten kennen eine gesetzliche untere Lohngrenze. Bei einer Umsetzung der Mindestlohn-Initiative müssten rund 11% der Löhne per Gesetz angehoben werden. Mit einem gesetzlichen Mindestlohn wird es nicht mehr möglich sein, in der Schweiz zu einem Lohn von 10, 12 oder 15 Franken pro Stunde zu arbeiten.


Warum ich für den Nationalrat kandidiere

Warum ich für den Nationalrat kandidiereWährend meiner vierzehnjährigen Tätigkeit im Grossen Rat habe ich erlebt, dass ich mitgestalten und etwas bewegen kann, sei es durch politische Vorstösse oder durch meine Kommissionsarbeit. Das motiviert mich, mein politisches Engagement fortzuführen - auch auf eidgenössischer Ebene. Ich will mit meiner Kandidatur dazu beitragen, dass wir unsere Sitze in Bern halten und ausbauen können. Ich will einen leistungsfähigen Sozialstaat, einen starken Service public, eine nachhaltige Umweltpolitik und eine Demokratisierung der Wirtschaft. Das ist Politik für die Mehrheit der Bevölkerung. Deshalb braucht es eine starke SP auf allen Ebenen und vor allem mehr von uns. Dringend!


Erneuerbare Energie und mehr Effizienz

Ohne erneuerbare Energien und einen sparsamen Umgang mit Energie geht es nicht mehr, sonst wird der Verbrauch weiter steigen. Die dezentrale Stromproduktion aus Sonne, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse fristet in der Schweiz seit Jahrzehnten ein Mauerblümchendasein. Die Stromwirtschaft setzte auf grosse Atom- und Wasserkraftwerke und verhinderte auf nationaler Ebene in zahlreichen Abstimmungskämpfen und Parlamentsdebatten alle politischen Vorstösse, welche die Stromverschwendung eindämmen und der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien einen kräftigen Schub geben wollten. Die Nutzung von Holz, solar erzeugter Wärme, Stromerzeugung durch Photovoltaik, Windenergie, die Geothermie und die Nutzung von Biogas aus pflanzlichen Abfällen müssen stärker als bisher gefördert werden. Strom aus Wind, Sonne und Biomasse muss dereinst den Atomstrom ersetzen. Die Potentiale der Zukunftsenergien sind vorhanden. Ich will mich dafür einsetzen, dass wir mit dem Zubau heute beginnen, damit wir auf Atomkraftwerke verzichten können. Auf meinem Dach habe ich eine 3,6 kwh Photovoltaik- und eine Solaranlage fürs Warmwasser. Wir decken unseren Eigenbedarf ab.


Ja zum Waffenschutz

Ja zum Schutz vor Waffengewalt

Dass ein strammer SVP Politiker wie der Glarner Ständerat This Jenny und zahlreiche weitere Bürgerliche klar Ja sagen zur Initiative für den Schutz vor Waffengewalt zeigt, dass es sich nicht um eine ideologische Frage handelt. Jenny stellt ganz einfach fest: „Das Gewehr zuhause nützt einfach nichts mehr“. Deshalb ist die Aufbewahrung des Sturmgewehrs in gesicherten Räumen der Armee vernünftig und der höhere Aufwand lohnt sich, denn die Liste von Missbrauchsfällen mit Armeewaffen ist lang. Wenn in Zukunft nur Leute Waffen besitzen können, die diese wirklich brauchen und damit verantwortungsvoll und gewissenhaft umgehen können, erhöht dies unsere Sicherheit. Berufsleute, bei denen sich das Waffentragen aus ihrer Aufgabe ergibt, konzessionierte Waffenhändler, erfahrene, aktive und fähige Schützen, Sportschützen, Jäger und Sammler können den Bedarf nachweisen und bringen die erforderlichen Fähigkeiten mit. Deswegen sind weder das Schiessen als Breitensport noch die Jagd gefährdet. Und Schweizer Werte werden schon gar keine zerstört – im Gegenteil: Mit dem Schutz vor Waffengewalt achten und schützen wir die Würde des Menschen – so wie es im Artikel 7 unserer Bundesverfassung steht!




Ja zum Campuskauf

Fachhochschule: Campuskauf stärkt den Aargau

Ich kann mich nicht erinnern, dass es das schon je einmal gegeben hat: Der Regierungsrat, der Grosse Rat mit 117:2 Stimmen, sämtliche relevanten Parteien von der SP bis zur SVP, die EVP, CVP, FDP, BDP, EDU, die Grünen und die Grünliberalen, sowie unterschiedlichste Verbände sagen JA zu Campuskauf. Worum geht es? An der Fachhochschule Nordwestschweiz, welche die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land und Solothurn zusammen führen, bilden sich Studierende in den Bereichen Technik, Bau, Wirtschaft, Gestaltung und Kunst, Soziale Arbeit, Pädagogik und Musik aus und weiter. Der Kanton Aargau will die Hochschulen Technik, Wirtschaft und Pädagogik im neuen Campus in Brugg-Windisch für seine 3000 Studierenden konzentrieren. Der Kaufpreis von 189,88 Millionen Franken beinhaltet nicht nur die Kosten der Räumlichkeiten für die Pädagogische Hochschule, sondern auch diejenigen der Hochschule für Technik und Wirtschaft, des Hauptsitzes der vierkantonalen Fachhochschule sowie der gemeinsam genutzten Räumlichkeiten wie Mensa und Bibliothek. Mit dem Kauf spart der Kanton je nach Zinsentwicklung jährlich 2 bis 4 Millionen Franken im Vergleich zu einer Mietlösung. Gegner haben das Referendum gegen den Kauf ergriffen, weil sie der Hochschule Pädagogik in Aarau weiterhin Räume vermieten und die Verlegung nach Brugg-Windisch aus privaten Interessen verhindern wollen. Die Fachhochschule Nordwestschweiz ist in 30 Gebäuden eingemietet. Sie braucht endlich einen zentralen Standort. Das JA zum Campuskauf ist dringend nötig und wird den Aargau stärken!




Jugendarbeitslosigkeit ist sozialpolitische Zeitbombe

Wer in jungen Jahren den Anschluss an die Berufswelt verpasst und sich mit Hilfsjobs durchschlagen muss, dem droht in wirtschaftlich schwierigen Zeiten immer wieder der Jobverlust - oft auch lebenslange Armut. Es besteht auch ein erhöhtes Risiko von psychischen und physischen Erkrankungen. Ich setze mich deshalb ein für gezielte Betreuungs-, Beratungs- und Unterstützungsmassnahmen für Jugendliche, insbesondere beim Übertritt von der Schule in die Berufslehre und von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt.

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Umwelt: Dringender Handlungsbedarf!

Zwischenzeitlich ist allen bekannt: Der Klimawandel ist eine der weltweit wichtigsten Herausforderungen. Im Sorgenbarometer der Schweizer Bevölkerung steht die Umwelt an erster Stelle.

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